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Expo 2000 SWE
Das EXPO-Projekt 283 Projekte hatten am 15.12.1999 mit der offiziellen Anerkennung als "EXPO-Projekt" die letzte Hürde im Verfahren der Weltweiten Projekte in Deutschland genommen. Damit lag eine Zeitspanne von mehr als fünf Jahren hinter ihnen, in der sie in enger Kooperation mit der expo Hannover GmbH an ihren Projektzielen und -vorhaben gearbeitet haben. Eine unabhängige Fachjury in vier bundesweiten Auswahlverfahren hatte alle eingereichten 2000 Projekte auf ihre EXPO-Tauglichkeit überprüft und knapp 300 davon zur Registrierung empfohlen. 283 Projekte wurden schließlich als Expo-Projekt endgültig anerkannt.
Unter ihnen das Projekt „Europa-Schulen Essen“. Sinn und Zweck der Projekte war die Realisierung von beispielhaften Ideen, die mit dazu beitrugen, Zukunft so zu gestalten, wie man sie erhofft.
Vom 1. Juni bis 31. Oktober 2000 präsentierten die Europa-Schulen Essen im Zukunftszentrum Zollverein "Triple Z" in Essen-Katernberg ihre Ausstellung als dezentrales Projekt der EXPO 2000. In der Ausstellung zeigten die Schulen wie innovativer, engagierter Unterricht Jugendliche zu Weltoffenheit, Mobilität, Flexibilität und Mehrsprachigkeit ausbildet. Die Ausstellung wurde von der Deutschen Telekom AG technisch betreut. Den Besucherinnen und Besuchern standen u. a. Video-Chats mit dem EXPO-Gelände in Hannover zur Verfügung. Außerdem werden Jugendlichen Ausbildungsgänge aus der Informationstechnologie vorgestellt.
Die Europa-Schulen präsentierten ihr Projekt auch auf der EXPO2000 in Hannover. Sie waren dort zu Gast im ThyssenKrupp Youth Infotainment Forum, kurz: YIF.
Die Europa-Schulen Essen sind ein einzigartiges Modell einer Kooperation von Schulen und Wirtschaft. Als Koordinatorin zwischen den beteiligten Partnern engagiert sich die EWG-Essener Wirtschaftsförderungs- gesellschaft mbH. Ziel der Public-Private-Partnership ist die Vorbereitung von Schülerinnen und Schülern auf die Chancen und Anforderungen eines europäischen Arbeitsmarktes. Als Kernstück dieses neuen Lehr- und Lernkonzeptes werden deshalb Experten aus der Wirtschaft in den Schulunterricht einbezogen.